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Best Practices

Hier ein paar Tipps für alle, die einen GridDay veranstalten möchten:

Theorie

Etwas Theorie muss leider sein. Die Formel zur Berechnung der Anzahl möglichen Kämpfe ist folgende: 
n steht für die Anzahl der Kämpfer.

Rechnet man im Schnitt 3 Minuten für einen Kampf (bei einer nominellen Kampfzeit von 3 Minuten), dann würde sich folgendes Bild zeigen:

 Starter Kämpfe Stunden
10452,45
151055,25
201809,00
2530015,00
3034517,25

Der 1. Gridday in Salzburg fügt sich hier ganz gut ein: 20 Kampfer machen 180 Kämpfe auf 1,5 shiaijo ergo etwas mehr als 6 Stunden.

Was sagt uns das:
  1. Eine Obergrenze an Kämpfern macht Sinn. 
    Bei zwei shiaijo werden nicht mehr als 20-25 Kämpfer Sinn machen.
  2. Im Wesentlichen kann man von einem 6-8 Stunden Tag ausgehen.
  3. Ein weiterer limitierender Faktor ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden shinpan.
Wobei natürlich bei Weitem nicht alle Kämpfe ausgetragen werden müssen! Speziell gegen Ende der Saison werden viele Kämpfe bereits stattgefunden haben.

Durchführung

Hier ein paar Tipps, die die Austragung erleichtern:
  • Ein Ausdruck der möglichen Kämpfe in der Form wie im Anhang in möglichst großem Format (min. A3) genügt.
    Eine alphabetische Sortierung (Nachname/Vorname) erleichtert das spätere Erfassen enorm.
  • Für Grid-Administratoren gibts auf den AKA-Adminseiten auch eine eigene Erfassung von Teilnehmern an einem GridDay. Output ist eine Liste wie hier zu sehen.
  • Ein "Schreiber" für Ergebnisse ist Gold wert. Falsch eingetragene Ergebnisse verzögern den Ablauf unnötig.
  • Zeitnehmung ist super, zur Not kann das aber auch ein shinpan übernehmen.
  • 2 Minuten bei ippon-shobu könnten bei vielen Teilnehmern bereits genügen. 3 Minuten sind ausreichend.
  • Ein Einweiser ist - gerade bei unerfahrenen Kämpfern - sehr wichtig. Er versucht, die Reihen immer gefüllt zu halten, sodass es zu keinen Verzögerungen kommt.
  • Ein Gliedern in einzelne Abschnitte (kyu unter sich, kyu gegen dan, dan gegen dan, A-M gegen N-Z, etc) hilft Übersicht zu bewahren. 
  • Kurze Pausen dazwischen lassen einen etwas durchatmen und die Organisation wieder nachziehen.
  • Ippon shobu beschleunigt den Ablauf und erhöht die Konzentration von der ersten Sekunde an.
  • Wenn möglich, sollten die Kosten für die Teilnehmer gegen Null gehen.
  • Alle Kämpfer sollten einen sekken haben!
Wir werden weiter lernen und das Gelernte auch gerne teilen.
Ĉ
Harald Hofer,
20.05.2013, 02:25